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Am Sonntag, 18.04.10, nahmen drei Gruppen und acht
Einzelakteure von uns am Jugendpreistanzen des Rhein-Main-Gauverbandes in Hörstein
teil. Bereits in den vergangenen Jahren haben unsere Jugendlichen immer sehr
gute Platzierungen erreicht, so dass wir schon ein bisschen erfolgsverwöhnt
sind. Aber in diesem Jahr hat sich die Jugendgruppe selbst übertroffen: Von
sieben zu vergebenden Pokalen gingen sieben nach Heimbuchenthal! Außerdem gab
es noch hervorragende Ränge. Leider waren Jessica Bauer, Mirco Ronalter und
Luca Schreck kurzfristig erkrankt und konnten deshalb trotz intensiver
Vorbereitung ihr Können nicht unter Beweis stellen.
Gausieger in der Kategorie Volkstanz - Altersklasse I sind:
Sophia und Katharina Fath, Dana Heckner, Jasmin Hatzelmann, Michael Stenger und
Franziska Brand
Gausieger in der Kategorie Volkstanz - Altersklasse II sind:
Laura Stenger, Britta Elter, Sebastian Bauer, Annica Ronalter, Christopher Gold
und Franziska Brand
Gausieger in der Kategorie Schuhplatteln (Gruppe): Annica Ronalter,
Laura Stenger, Katharina Fath, Michael Stenger, Sebastian Bauer, Christopher
Gold
Gausieger im Einzeldrehen - Altersklasse II: Annica
Ronalter, 2. Platz: Franziska Brand, 4. Platz: Laura Stenger
Gausieger im Einzeldrehen - Altersklasse I: Katharina Fath,
3. Platz: Dana Heckner, 4. Platz
Sophia Fath
Gausieger im Einzelplatteln - Altersklasse II: Christopher
Gold
Gausieger im Einzelplatteln - Altersklasse I: Michael
Stenger
Der Verein bedankt sich
bei seiner Jugend für die erfolgreiche Repräsentation, die ohne
unermüdlichen Probenfleiß aber vor allem ohne viel Freude am gemeinsamen Tanzen
nicht möglich wäre.
Die Vorstandschaft

Altusried 2007
Am Freitag Mittag haben wir uns alle mit etlichen
Gepäckstücken voller Schürzen, Nadeln, Hüten, Hemden, Strümpfen und so
unendlich viel mehr (mancher hatte sogar eine zweit Tracht dabei, falls Not am
Mann oder an der Frau sein sollte- Roland) am Bahnhof getroffen. Um drei sollte
es losgehen, um viertel nach drei ging es tatsächlich los (man munkelte es läge
daran, dass nur die Jugend mitgefahren ist). Zusammen mit den Jugendlichen und
den Betreuern aus Kleinwallstadt, Altenbuch und Hörstein ging es in Richtung
Altusried. Als wir dort ankamen , wurden wir in ein Klassenzimmer in der Schule
untergebracht. Kaum hatten wir die Feldbetten aufgeschlagen, ging es ins
Festzelt (was heißt Festzelt, es war eine Reithalle, wie an den vielen Fliegen
unschwer festzustellen war): Essen fassen! Die Bundeswehr kümmerte sich um die
Verpflegung, das Abräumen der Tische, Spülen und so weiter, was zu allgemeinem
Stirnrunzeln führte (Zitat: "Hier machen ja die Amis die ganze Arbeit"). Danach
hieß es für alle ab ins Bett.
Das Aufstehen am nächsten Morgen war weniger qualvoll (halb
sieben, am Wochenende!!!), als nach Duschen und Zähneputzen wieder zurück in
unser Langer zu kommen (stellt Euch den Geruch vor, nachdem 45 Personen in
einem 7 auf 8 Meter großen Raum genächtigt hatten). Jetzt hieß es alle Mann
anziehen und dann nichts wie runter in die Reithalle zum Frühstück. Wir
stellten uns in einer Reihe auf und bedienten uns am reichlichen Büffet (die
Frau hintern der Theke hörte sich an wie ein Tonband: "Kaffee oder Tee, Banane
oder Apfel, und jeder nur ein Corny!") Anschließend besichtigten wir die
Freilichtbühne, auf der wir dann Nachmittags auch auftreten sollten. Um unsere
Jugendleiter zu beruhigen, tanzten wir den Sterntanz noch einmal durch.
Gruppenfoto, fertig! Mittagessen wieder in der Reithalle. Dann, der große
Moment. Einmarsch aller Jugendlichen mit Fahenbegleitung in die Freilichtbühne
zur Eröffnung des Festprogramms. Es folgten Darbietungen aus allen Gauen, Tanz,
Musik, Gesang, alles war vertreten. Die Zeit bis zu unserem Auftritt vertrieben
wir uns in der Stadt, am Süßigkeitenstand und in der Reithalle. Dann hieß es
Aufstellen, Roland fing an Blut zu schwitzen, und alle Jugendlichen machten
sich bereit. Es lief perfekt, die Figuren stimmten, es kam sogar Szenenapplaus.
Beim Abmarsch machte sich trotzdem bei allen Erleichterung breit. Den Rest des
Tages spielten wir Karten, Fußball, saßen im Festzelt und machten, was
Jugendliche sonst noch so machen...
Am Sonntag ging das Ganze noch einmal von vorne los. Schultertuch
stecken, Haare machen, Schuhe putzen, Kette stecken. Es nahm kein Ende. Dann
wieder auf zum Frühstück in die Reithalle. Anschließend gingen wir geschlossen in den Gottesdienst,
der wieder im Freilichttheater statt fand. Es war sehr beeindruckend
zweieinhalb tausend Trachtenträger auf der Tribüne sitzen zu sehen. Es folgten
Ansprachen vieler wichtiger Menschen und dann ging es zum Mittagessen. Um zwei
gingen wir ins Dorf hinüber und stellten uns zum Festzug auf. Es war ein sehr
schöne Festzug und alles ging glatt über die Bühne. Gleich nach dem Festzug
sind wir im Bus weggefahren, denn wir hatten noch einen langen Heimweg. Es war
wirklich ein wunderschönes Wochenende!
Theresa Brand

Unsere Jugendgruppe II
Unsere Jugendgruppe I
Unsere Sieger beim Gaujugendpreisplatteln in Heppenheim 2007
Wochenlang vor dem
Gaujugendtag, am 18.03.07, haben wir auf der Jugendprobe nur die Polka, den
Steyerer, Einzel- und Gruppenplatteln und immer wieder das Einfangen der
Dirndln nach dem Trio geübt. Da wir zusammen mit unseren Trachtenfreunden aus Altenbuch
im Bus gefahren sind, war es ganz schön eng, die Nervosität und die sehr frühe Morgenstunde
taten ihr Übriges um die Busfahrt fast unerträglich zu machen. Als wir endlich
angekommen waren, musste jede Gruppe und jeder Einzelteilnehmer ein Los ziehen
um die Startnummer zu ermitteln.
Als Erstes kam das
Einzelplatteln der Buam Altersklasse II dran. Noch waren alle extrem aufgeregt,
aber das legte sich im Laufe der Zeit. Irgendwann waren sogar der Kuchen und
die Brötchen interessanter als das Geschehen auf der Bühne...
Die Nervosität kam erst bei
der Preisverteilung zurück! Obwohl da eigentlich schon alles vorbei war. Wenn
man sich unsere Platzierungen so ansieht, dann war es wirklich unnötig.
Alle gestarteten Gruppen,
sowohl Preistanz als auch - Platteln, haben den ersten Platz in ihrer
jeweiligen Altersgruppe erreicht. Aber auch beim Einzelplatteln waren wir sehr
erfolgreich: Wir holten zwei erste Plätze nach Heimbuchenthal: Veronika Brand
und Maximilian Bauer. Drei zweite Plätze: Christopher Gold, Sebastian Bauer und
Theresa Brand und zwei dritte Plätze : Annica Ronalter und Laura Stenger!
Außerdem noch weitere erfolgreiche Platzierungen: Franziska Brand: 6. Platz,
Britta Englert: 7. Platz, Katharina Fath: 13. Platz.
Herzlichen Glückwunsch an
unsere sehr erfolgreiche Trachten- Jugend!
Theresa Brand


Die Teilnehmer am Jugendpreisplatteln des RMGV 2006 in Altenbuch

Der Wettkampf um den
Bayerischen Löwen fand dieses Jahr in Dießen am Ammersee statt. Da es schon
morgens um 8.00Uhr anfing, fuhren wir schon am Tag zuvor los. Mit uns machten
sich noch die Kleinwallstädter und Mainaschaffer Teilnehmer auf den Weg. Es war
schon sehr spät, als wir angekommen sind. Wir aßen nur noch was und dann ging
es ganz schnell ins Bett. Am nächsten Morgen waren alle so nervös, besonders
Rosi, die gar nicht auftreten musste. Der ganze Wettkampf fand in einem
riesigen Festzelt statt. Nachdem wir alle eine Startnummer gezogen und uns
eingedreht hatten, ging es los. Jeder von uns kam dann auch relativ früh dran
und so hatten wir den restlichen Tag frei. Am besten hat uns der
Süßigkeitenstand vorm Zelt gefallen. Es waren sogar Plattler aus Amerika da.
Schon ein seltsamer Anblick, einen Plattler Englisch reden zu hören.
Die Preisverteilung war
nicht so spannend, denn wir wussten ja, dass wir gegen diese Konkurrenz keine
Chance hatten. Das wichtigste war für uns die Anstecknadel, die wir für die
Teilnahme überreicht bekamen. Die Heimfahrt war nicht so aufregend, weil wir
alle müde waren.
Theresa Brand

 Da sich die Annica Ronhalter, die Veronika Brand und der Maximilian Bauer für die Teilnahme am bayrischen Löwen qualifiziert haben, sind sie und ein paar andere Mitglieder unseres Vereins am Wochenende vom 29. und 30. Oktober nach München gefahren. Am Samstag haben wir uns unsere Landeshauptstadt angesehen. Wir waren im Englischen Garten vor dem Chinesischen Turm, an der Universität, auf dem Olympiaturm und haben in die Allianz- Arena geschaut, das Glockenspiel auf dem Marienplatz angehört, das Hofbräuhaus besichtigt und waren in den vier H&Ms hintereinander shoppen. Einige hat das U-Bahn-Fahren am meisten beeindruckt, andere das Popcorn am Chinesischen Turm, wieder andere, dass die Türme der Frauenkirche immer noch das höchste Gebäude der Stadt sind oder die Preise in den Cafés... Es war für jeden was dabei, und sei es nur ein Weißbier im Biergarten zu trinken.


Die Jugend der Spessartwäldler in Wechmar
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